Septemberregen? Uns doch egal – wir haben Bücher!

Septemberregen? Uns doch egal – wir haben Bücher!

Septemberregen? Uns doch egal – wir haben Bücher!

Es gibt Menschen, die freuen sich im September auf Kürbissuppe, Kastanien und den ersten Glühwein im Regal. Und dann gibt es uns: Wir freuen uns auf Papier, Druckerschwärze und Geschichten, die nach frischer Druckerei riechen. Ja, bei uns riecht der September nicht nach Laub – sondern nach Neuerscheinungen.

Denn während draußen der Herbst die Blätter welken lässt, blüht bei uns das Regal. Und wie! So viele neue Bücher, dass selbst der Kölner Kobold Colonius auf seinem Stadtrundgang kurz stehenbleiben musste und murmelte: „Dat hätt’ ich nit jewoss!“

Colonius, der Kobold mit Kölsch im Herzen

Beginnen wir mit unserem rheinischen Star: Colonius, der Kobold aus Köln. Er flaniert durch seine Stadt, schaut zwischen Dom, Rhein und Altstadt vorbei und kommentiert alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Wer ihn kennt, weiß: Er nimmt kein Blatt vor den Mund – höchstens eines aus dem Stadtpark, wenn es gerade regnet.

Und genau dieser Kobold nimmt unsere Leser mit auf einen Stadtrundgang. Aber nicht irgendeinen: einen, bei dem die Kinder lachen, die Eltern schmunzeln und die Großeltern heimlich denken: „Ach, der hat ja recht.“

Denn Colonius erklärt Köln, wie es ist: herrlich chaotisch, wunderbar widersprüchlich, und trotzdem liebenswert. Man könnte sagen: ein Kobold, der Köln erklärt, ist ehrlicher als mancher Touristenguide.

Klabauter Kohlius – Wind von der Küste

Von Köln nach Dithmarschen ist es ein kleiner Sprung. Zumindest literarisch. Denn hier feiert ein neuer Freund Premiere: Klabauter Kohlius.

Ein Kobold, der direkt aus den Dünen weht. Einer, der Salz im Bart und Sturm im Herzen trägt. Kinder werden ihn lieben, Eltern beneiden ihn um seine Ungezwungenheit, und Lehrer vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er wieder einen seiner frechen Sprüche klopft.

Kohlius steht für das, was Kinderliteratur braucht: einen Funken Anarchie, eine Prise Seemannsgarn – und den Mut, die Welt nicht immer so ernst zu nehmen. Zwischen Schlick und Strandhafer, Ebbe und Flut zeigt er, dass Abenteuer nicht in der Ferne lauern, sondern direkt hinterm Deich.

Watt’n Buch – Vier Freunde, viel Matsch

Und dann, meine Damen und Herren, geht’s ins Watt. Friedrichskoog, um genau zu sein. Wo vier tierische Freunde die Umgebung unsicher machen: Hein die Krabbe, Paule der Wattwurm, Basti die Muschel und Frieda die Möwe. Zusammen sind sie: „Watt’n Buch“.

Klingt niedlich? Ist es auch. Aber unterschätzen Sie diese Bande nicht. Denn wer einmal versucht hat, im Watt zu laufen, weiß: Das ist Hochleistungssport.

Die vier Freunde erleben Geschichten, die nicht nur Kindern gefallen. Sie stecken voller Witz, Wissen und norddeutschem Charme. Und während Erwachsene sich fragen, wie man einen Wattwurm überhaupt zeichnen kann, haben die Kinder längst verstanden: Freundschaft ist stärker als jede Flut.

Germania – Kindgerecht erklärt

Ja, wir wissen es: Der Name klingt groß, fast ein wenig einschüchternd. Aber keine Sorge, unser neues Kinderbuch „Germania“ hat nichts mit Helmen und Pickelhauben zu tun.

Es ist ein Versuch, den kleinen Lesern unsere Heimat zu erklären. Nicht mit langen Zahlenkolonnen oder altbackenen Schulbüchern, sondern spielerisch, lebendig, kindgerecht. Denn wer verstehen will, wie dieses Land tickt, sollte früh damit anfangen.

„Germania“ zeigt die Entstehung unserer Heimat auf eine Art, die Kinder mitnimmt und Erwachsene zum Staunen bringt. Denn Hand aufs Herz: Viele von uns wissen weniger über die eigene Geschichte, als über die neueste Staffel irgendeiner Kochshow.

Ein Stapel frischer Druckerschwärze

Das alles – Colonius, Kohlius, Watt’n Buch, Germania – sind nur Beispiele. Der September bringt noch viel mehr Lesestoff, der direkt aus der Druckerei kommt.

Wir könnten jetzt alle Titel verraten, aber das wäre wie beim Krimi den Mörder schon auf Seite eins zu spoilern. Stattdessen sagen wir: Bleiben Sie neugierig.

Denn Neugier ist der Anfang von allem. Ohne Neugier gäbe es keine Bücher, keine Geschichten, keine Fragen. Und wenn wir ehrlich sind: Ohne Neugier würden wir alle noch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und Wattwürmer nur Löcher im Sand graben.

Warum Bücher im September so wichtig sind

Es gibt Monate, da passen Bücher einfach besser. Der September ist so einer. Weil man wieder Kerzen anzündet. Weil der Regen das Fenster streichelt und man denkt: „Ach, ein Kapitel geht noch.“ Weil die Tage kürzer werden und die Abende länger.

Und weil es etwas ungemein Beruhigendes hat, ein Buch in die Hand zu nehmen, das frisch aus der Druckerei kommt. Der Geruch von Druckerschwärze ist für Leser, was der Duft von Benzin für Autofahrer ist: Ein Versprechen von Bewegung.

Für Groß und Klein

Unsere Neuerscheinungen sind bewusst bunt gemischt. Für die Kleinsten gibt es Abenteuer mit Kobolden und Wattwürmern. Für die Größeren gibt es Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Und für die Erwachsenen gilt: Auch sie dürfen mitlesen.

Denn Kinderbücher sind manchmal ehrlicher als jede Talkshow. Und sie schaffen, was Politik selten hinkriegt: Sie erklären die Welt so, dass man sie versteht.

Humor mit Tiefgang

Natürlich könnten wir jetzt noch lange Listen mit ISBN-Nummern abdrucken. Aber Hand aufs Herz: Wen interessiert das?

Wichtiger ist, dass Sie sich beim Lesen amüsieren, schmunzeln, vielleicht sogar lachen. Denn Humor ist die einzige Medizin ohne Nebenwirkungen. Und wenn Lisa Eckhart und Dieter Nuhr eines gemeinsam haben, dann das: die Fähigkeit, Wahrheit und Witz in einen Satz zu pressen.

Genau so wollen wir unsere Bücher verstanden wissen.

Also, was bleibt zu sagen?

Im September gibt es viele neue Bücher. Für Groß und Klein. Für Neugierige und Wissensdurstige. Für alle, die lieber ein Kapitel lesen, als im Regen spazieren.

Und wenn Sie jetzt denken: „Na gut, vielleicht bestelle ich eins“ – dann haben wir unser Ziel erreicht.

Denn Bücher sind wie Freunde: Man kann nie genug haben.

Bleiben Sie gespannt, neugierig und wissensdurstig.