Die Wut des kleinen Mannes

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Alfred-Walter von Staufen rechnet in Die Wut des kleinen Mannes gnadenlos mit Politik, Medien und Eliten ab. In bissiger Satire und scharfer Analyse zeigt er die Kluft zwischen Bürgern und Mächtigen – und warum diese kein Zufall ist. Ein unbequemes, sarkastisches Manifest für alle, die nicht länger schweigen wollen. Mutig verlegt von Sören Fahr, nachdem kein Verlag sich traut.

 

1 Rezension für Die Wut des kleinen Mannes

  1. Klaus

    Klaus, 54, Handwerksmeister aus Thüringen

    „Ich habe selten ein Buch gelesen, das so genau beschreibt, wie man sich als einfacher Bürger fühlt. Ich arbeite, zahle Steuern, halte mich an die Regeln – und trotzdem habe ich das Gefühl, nur noch die Milchkuh zu sein. Von Staufen spricht aus, was viele denken, aber kaum einer wagt dies zu sagen.“

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Beschreibung

Die Wut des kleinen Mannes

Warum der Pöbel denkt, was keiner hören will

Autor: Alfred-Walter von Staufen

Die ungekürzte Ausgabe dieses Buches!

„Die Wut des kleinen Mannes“ ist kein politisches Sachbuch im klassischen Sinne – es ist ein scharf geschliffenes Skalpell, das tief in das verkrustete Fleisch der politischen Landschaft schneidet. Alfred-Walter von Staufen seziert mit präziser Sprache, bissigem Humor und sarkastischem Biss eine Gesellschaft, die an der eigenen Verlogenheit erstickt. Dieses Werk ist weder für Zartbesaitete noch für die, die noch an die PR-Sätze aus Regierungserklärungen glauben. Es ist für jene, die die Nase voll haben – vom Dauerlächeln der Politiker, vom kalkulierten Empörungstheater der Medien und vom endlosen Theaterstück „Demokratie im 21. Jahrhundert“, das längst nur noch eine Illusion ist.

Von Staufen gibt dem „kleinen Mann“ eine Stimme – nicht die polierte, salonfähige Version, sondern die rohe, unzensierte und wütende. Er schreibt über die Menschen, die morgens um fünf den Bäcker aufschließen, die Pakete schleppen, die Schichten schieben, und die trotzdem am Ende des Monats nach Abzug aller Abgaben nicht wissen, wie sie den Kühlschrank füllen sollen. Währenddessen verteilen sich auf der Regierungsbank wohltemperierte Phrasen wie „Solidarität“, „Transformation“ und „Zeitenwende“, und jeder weiß: Das meiste davon ist nur Staffage.

Das Buch ist in der Tradition der großen Satiriker geschrieben. Von Staufen nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über die Widersprüche der Gegenwart spricht: Klimapolitik, die mehr kostet als sie nützt, Digitalisierungsversprechen im Funkloch, moralische Doppelmoral bei Waffenexporten und eine Medienwelt, die lieber Haltung inszeniert als Hintergründe zu beleuchten.

Er widmet ganze Passagen den absurden Details des politischen Alltags: dem endlosen Aufblähen von Behörden, der bequemen Selbstbedienungsmentalität im Parlament, den Fördermillionen für Projekte, die niemand braucht – und dem gnadenlosen Wegsehen, wenn es um die wirklich drängenden Probleme der Bürger geht.

Ein zentrales Motiv: Der „kleine Mann“ hat keine Lobby. Er ist das stille Fundament, auf dem das System steht, und genau deshalb wird er von oben gern als dumm, gefährlich oder irrelevant abgetan, sobald er aufbegehrt. Von Staufen zeigt, wie sich diese systematische Entfremdung zwischen Regierenden und Regierten nicht zufällig entwickelt hat, sondern das logische Ergebnis jahrzehntelanger politischer Selbstoptimierung ist – zugunsten der Mächtigen, zulasten der Mehrheit.

Sprachlich bewegt sich das Buch zwischen bissiger Polemik und präziser Analyse. Die Wortwahl ist bewusst provokativ, um jene Trägheit zu durchbrechen, mit der viele Bürger auf politische Missstände reagieren. Es ist ein Weckruf, der nicht nett sein will, sondern weh tun soll. Denn wie von Staufen schreibt: „Die Wahrheit muss nicht gefallen. Sie muss treffen.“

Warum dieses Buch?

Kein Verlag wollte dieses Werk veröffentlichen. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre – im Gegenteil. Sondern weil es nicht in die politische Agenda und den Kuschelkurs der Branche passt. Zu unbequem, zu ehrlich, zu klar. Deshalb fand es in Sören Fahr einen mutigen Verleger, der den Inhalt nicht zensiert, sondern ihm Raum gibt.

Inhaltlich deckt das Buch Themen ab, die sonst oft unter den Tisch fallen:

  • Die wachsende Kluft zwischen Bürgern und Politikern
  • Die Rolle der Medien als Erziehungsanstalt statt Informationsquelle
  • Die Aushöhlung des Rechtsstaats durch Ideologie und Interessenpolitik
  • Die versteckten Kosten „großer Visionen“ – von Klimarettung bis Migration
  • Die Psychologie der Ohnmacht und warum sie gewollt ist

Zielgruppe:

Alle, die sich nicht länger mit politischem Theater zufriedengeben wollen. Menschen, die kritisch denken, sich nicht von Schlagzeilen abspeisen lassen und bereit sind, den unbequemen Fragen nachzugehen.

Am Ende bleibt ein Buch, das mehr ist als nur ein Leseerlebnis. Es ist ein Aufruf, den inneren Bequemlichkeitsfilter abzuschalten und sich nicht weiter mit der Rolle des Statisten im eigenen Land zufriedenzugeben.

Autor

  • Porträt von Alfred-Walter von Staufen, Essayist und Systemanalytiker bei Freunde der Erkenntnis und edition lesereich

    Alfred-Walter von Staufen, geboren 1969 in der DDR, begann sein Berufsleben dort, wo Systeme nicht diskutiert, sondern zum Laufen gebracht werden müssen. Als Wasserwerker arbeitete er an Leitungen, Pumpen, Druckverhältnissen. Er lernte früh, dass Versorgung nichts Abstraktes ist, sondern eine Frage von Fluss, Widerstand und Verantwortung. Wer an Rohren arbeitet, glaubt nicht an Wunder – nur an Statik, Verschleiß und Fehlerquellen.

    1989 überschritt er mit dem Mauerfall die Grenze in ein offenes System. Im Westen wurde er Kunststoffschlosser – ein Beruf, der technisch klingt und zugleich existenziell ist: Materialien formen, Prozesse beherrschen, Abweichungen minimieren. Vierzehn Jahre arbeitete er in der Industrie, acht davon als Schichtleiter, sechs weitere als Programmierer von Maschinen. Es war eine Schule der Geduld und der Logik. Maschinen lügen nicht. Sie reagieren auf Bedingungen.

    Dann der Einschnitt. Eine übersehene Lyme-Borreliose entzog dem Körper das, was ihn zuvor verlässlich getragen hatte. Bewegung wurde mühsam, Arbeit schmerzhaft, Planung brüchig. Von Staufen verließ die Industrie und gründete eine Internetagentur. Wenn der Körper keine Lasten mehr tragen kann, verlagert sich Arbeit ins Denken. Er entwickelte Websites, Texte, Strukturen – erneut Systeme, diesmal digital. 2017 zwang ihn die Krankheit zu einem weiteren Stillstand.

    Parallel begann eine zweite, leisere Arbeit. Seit 2003 recherchierte er Herkunft, Geschichte, politische Erzählungen. Nicht aus Neugier, sondern aus Irritation. Je tiefer er suchte, desto häufiger stieß er auf Brüche, Auslassungen und Routinen, die sich verselbständigt hatten. Aus der Spurensuche wurde eine Kritik an Systemen, die ihre eigene Logik nicht mehr reflektieren.

    Er schrieb für verschiedene Medien – länger, analytischer, beharrlicher, als es schnelle Formate erlauben. Seine Themen verbinden sich nicht ideologisch, sondern strukturell: Pandemie, Klima, Krieg – als Verwaltungsrealitäten, als Entscheidungsprozesse, als Narrative. Ihn interessiert weniger, was gedacht werden soll, sondern wie Denken gelenkt wird.

    Heute lebt Alfred-Walter von Staufen zurückgezogen. Er verfasst Sachbücher und Essays, die keine Erlösung versprechen und keine Feindbilder bedienen. Er misstraut der großen Verschwörung ebenso wie dem blinden Vertrauen in Institutionen. Was ihn beschäftigt, sind Routinen, Zielpfade, gut gemeinte Maßnahmen – und ihre unbeabsichtigten Folgen.

    Sein Blick bleibt handwerklich. Systeme prüft er wie früher Leitungen:

    • Wo staut sich etwas?
    • Wo steigt der Druck?
    • Und was passiert, wenn niemand mehr merkt, dass es zu viel wird?

    „Ich habe lange genug in Rohren gearbeitet,
    um zu wissen: Der meiste Druck entsteht dort,
    wo das System sich selbst im Weg steht.“


    Buchcover „Die Autorität“ mit goldenen Pharaonenstatuen, Pyramiden im Hintergrund und einer silhouettierten Menschenmenge vor einer dominanten Figur im Vordergrund.

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    Details

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1015 g
Maße 14,8 × 21 × 3,1 cm
Autor

Format

Herausgeber

ISBN-Nummer

Lesealter

Publizierung

Seitenzahl

Veröffentlichung

Buchverlag

edition leseReich

Einbandart

Softcover/Taschenbuch

Leseprobe

Autor

  • Porträt von Alfred-Walter von Staufen, Essayist und Systemanalytiker bei Freunde der Erkenntnis und edition lesereich

    Alfred-Walter von Staufen, geboren 1969 in der DDR, begann sein Berufsleben dort, wo Systeme nicht diskutiert, sondern zum Laufen gebracht werden müssen. Als Wasserwerker arbeitete er an Leitungen, Pumpen, Druckverhältnissen. Er lernte früh, dass Versorgung nichts Abstraktes ist, sondern eine Frage von Fluss, Widerstand und Verantwortung. Wer an Rohren arbeitet, glaubt nicht an Wunder – nur an Statik, Verschleiß und Fehlerquellen.

    1989 überschritt er mit dem Mauerfall die Grenze in ein offenes System. Im Westen wurde er Kunststoffschlosser – ein Beruf, der technisch klingt und zugleich existenziell ist: Materialien formen, Prozesse beherrschen, Abweichungen minimieren. Vierzehn Jahre arbeitete er in der Industrie, acht davon als Schichtleiter, sechs weitere als Programmierer von Maschinen. Es war eine Schule der Geduld und der Logik. Maschinen lügen nicht. Sie reagieren auf Bedingungen.

    Dann der Einschnitt. Eine übersehene Lyme-Borreliose entzog dem Körper das, was ihn zuvor verlässlich getragen hatte. Bewegung wurde mühsam, Arbeit schmerzhaft, Planung brüchig. Von Staufen verließ die Industrie und gründete eine Internetagentur. Wenn der Körper keine Lasten mehr tragen kann, verlagert sich Arbeit ins Denken. Er entwickelte Websites, Texte, Strukturen – erneut Systeme, diesmal digital. 2017 zwang ihn die Krankheit zu einem weiteren Stillstand.

    Parallel begann eine zweite, leisere Arbeit. Seit 2003 recherchierte er Herkunft, Geschichte, politische Erzählungen. Nicht aus Neugier, sondern aus Irritation. Je tiefer er suchte, desto häufiger stieß er auf Brüche, Auslassungen und Routinen, die sich verselbständigt hatten. Aus der Spurensuche wurde eine Kritik an Systemen, die ihre eigene Logik nicht mehr reflektieren.

    Er schrieb für verschiedene Medien – länger, analytischer, beharrlicher, als es schnelle Formate erlauben. Seine Themen verbinden sich nicht ideologisch, sondern strukturell: Pandemie, Klima, Krieg – als Verwaltungsrealitäten, als Entscheidungsprozesse, als Narrative. Ihn interessiert weniger, was gedacht werden soll, sondern wie Denken gelenkt wird.

    Heute lebt Alfred-Walter von Staufen zurückgezogen. Er verfasst Sachbücher und Essays, die keine Erlösung versprechen und keine Feindbilder bedienen. Er misstraut der großen Verschwörung ebenso wie dem blinden Vertrauen in Institutionen. Was ihn beschäftigt, sind Routinen, Zielpfade, gut gemeinte Maßnahmen – und ihre unbeabsichtigten Folgen.

    Sein Blick bleibt handwerklich. Systeme prüft er wie früher Leitungen:

    • Wo staut sich etwas?
    • Wo steigt der Druck?
    • Und was passiert, wenn niemand mehr merkt, dass es zu viel wird?

    „Ich habe lange genug in Rohren gearbeitet,
    um zu wissen: Der meiste Druck entsteht dort,
    wo das System sich selbst im Weg steht.“


    Buchcover „Die Autorität“ mit goldenen Pharaonenstatuen, Pyramiden im Hintergrund und einer silhouettierten Menschenmenge vor einer dominanten Figur im Vordergrund.

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