Buch des Monats September 2025: “CANIS AUREUS – Das heilige Buch des Mopsordens”

Buch des Monats September 2025: “CANIS AUREUS – Das heilige Buch des Mopsordens”

Buch des Monats September 2025: CANIS AUREUS – Das heilige Buch des Mopsordens

Von Mara Köstlin

Ein Buch, das knurrt, leuchtet und enthüllt

In einer Welt, in der Verschwörungstheorien längst den Weg in Talkshows, Telegram und Tageszeitungen gefunden haben, tritt ein kleines, heiliges Wesen aus dem Schatten: der Mops. Oder besser gesagt: Der Orden des Goldenen Mopses. Und wer glaubt, es handele sich hierbei um eine Satire, liegt … nicht ganz falsch. Und doch nicht ganz richtig. Denn „CANIS AUREUS – Das heilige Buch des Mopsordens“ ist weit mehr als ein skurriles Tierbuch oder eine harmlose Verschwörungsposse. Es ist ein ironisch-mystischer Roman, ein literarischer Hybrid aus Abenteuer, Gesellschaftskritik und geheimem Weltwissen. Und es ist das Debüt einer jungen Autorin mit großem Tiefgang und ebenso großem Augenzwinkern: Mara Köstlin.

Worum geht es?

Der Roman erzählt die Geschichte von Mara, einer jungen Frau, die eher zufällig (oder doch vorherbestimmt?) in die uralte Bruderschaft des Mopsordens gerät. Begleitet von dem zynisch-liebevollen Dichter Severin, einem Mann, der mehr weiß, als er sagen sollte, begibt sie sich auf eine Reise quer durch Europa – durch die Nebel der Geschichte, die Lügen der Gegenwart und die tiefsten Gänge der Macht.

Im Zentrum steht das sagenumwobene Buch „Canis Aureus“, das goldene Buch der Mopse, das angeblich die wahre Geschichte der Menschheit, das Geheimnis der Blutlinien und den Weg zum inneren Gleichgewicht offenbart. Oder vielleicht auch nur Rezepte für eine bessere Welt mit weniger Plastik und mehr Poesie.

Die Reise führt Mara und Severin zu verborgenen Orten: zur Leopoldina in Halle, wo Klang statt Schlüssel die Türen öffnet, zur Seufzerbrücke in Venedig, wo Tränen zu Waffen werden, und schließlich in ein mystisches Barockpalais in Wien – Zentrum eines uralten Wissens, das die Welt verändern könnte. Oder zumindest den Blick auf sie.

Dieses Buch im Buchladen ansehen

... Leseprobe inklusive!

Zwischen Dichtung und Wahrheit – Was steckt wirklich hinter dem Mopsorden?

Auf humorvolle Weise verwebt das Buch reale Spuren mit Fiktion: Der Mopsorden, eine tatsächlich existierende, historische Geheimgesellschaft des 18. Jahrhunderts, wird zum Dreh- und Angelpunkt einer Satire auf die heutige Welt.

Doch anders als platte Parodien geht Mara Köstlin tiefer: Was wäre, wenn die wahren Hüter der Welt keine Banker, Politiker oder Echsenmenschen sind, sondern kleine, schnaufende Wesen mit Kulleraugen und goldenen Schnauzenringen?

Das Buch spielt mit Motiven der Freimaurerei, der Templer, der Jesuiten, ja sogar mit der Regenbogenbrücke aus der Esoterik, und schafft daraus eine Geschichte, die gleichzeitig überdreht, anrührend und brutal ehrlich ist. Gerade in einer Zeit, in der viele den Glauben an Institutionen verlieren, schenkt das Buch eine neue – wenn auch pelzige – Perspektive.

Sprache, Stil und Subtext

Mara Köstlin schreibt bildreich, poetisch, ironisch – aber nie zynisch. Ihr Stil erinnert an die großen Spötter des 20. Jahrhunderts: eine Prise Heinz Erhardt, ein Hauch Lisa Eckhart, gewürzt mit einer Präzision wie bei Dürrenmatt und einer Herzenswärme wie bei Saint-Exupéry. Zwischen all den Verschwörungen und Mysterien steht immer die Frage: Was macht uns eigentlich menschlich?

Ihre Hauptfiguren – Mara und Severin – sind nicht nur Erzähler, sondern auch Spiegel. Spiegel für unsere Zweifel, Sehnsüchte, Verluste und die ewige Suche nach Sinn in einer chaotischen Welt. Die Dialoge sprühen vor Doppeldeutigkeiten, Andeutungen und feinen Anspielungen – auf Politik, Medien, Geschichte und den ganz alltäglichen Wahnsinn.

 

Dieses Buch im Buchladen ansehen

... Leseprobe inklusive!

Ein Mops als Symbol des Widerstands?

Im Roman wie im echten Leben ist der Mops mehr als ein Tier. Er ist Symbol für das leise, kluge, unbequeme Anderssein. In einer Welt, in der Wölfe und Hyänen herrschen, steht der Mops für Treue, Weisheit – und die Kunst, auf charmante Weise Widerstand zu leisten. Nicht umsonst heißt es im Buch:

„Wo die Dackel marschieren, tanzt der Mops im Kreis – und zeigt, dass Wahrheit nicht brüllt, sondern schnauft.“

Wer sollte dieses Buch lesen?

  • Fans von Dan Brown, die genug von CIA und Illuminaten haben.
  • Leserinnen und Leser mit Humor, die sich auch mal trauen, über sich selbst zu lachen.
  • Alle, die an Magie glauben, selbst wenn sie in Form eines sabbernden Hundes auftritt.
  • Menschen mit einem offenen Herzen, einem wachen Geist – und einem Faible für Verschwörungstheorien mit Augenzwinkern.

Ein Buch mit Moral – aber nicht mit dem Holzhammer

Bei aller Komik schwingt in „Canis Aureus“ eine große Ernsthaftigkeit mit: über die Gängelung durch Autoritäten, die Ohnmacht des Einzelnen und die Sehnsucht nach einem Leben in Würde, Wahrheit und Frieden. Der letzte Prolog ist ein Manifest der Menschlichkeit – eine Mahnung an alle, nicht zu vergessen, wie leicht das Leben ist, wenn man einander liebt, statt sich zu bekämpfen.

Fazit: Das heilige Buch des Mopsordens ist…

… mehr als ein Roman. Es ist ein Abenteuer mit Tiefgang. Ein Gedicht in Prosa. Eine Satire, die tröstet. Ein Mops, der klüger ist als so mancher Minister.

Und vielleicht, ganz vielleicht, ist es auch ein Wegweiser: Zurück zu uns selbst.

„Canis Aureus – Das heilige Buch des Mopsordens“
von Mara Köstlin

Buch des Monats – mit Empfehlung der Redaktion

Stimmen zu diesem Buch:

  • Historikerin Dr. Irmgard F.: „Ein Buch, das die Grenzen zwischen historischer Realität, symbolischer Narration und satirischer Subversion mit erstaunlicher Leichtigkeit verwischt. Ich habe Tränen gelacht – und dann ernsthaft begonnen, den Einfluss des Mopses auf das europäische Machtgefüge zu erforschen.“
  • Verschwörungsblogger Ragnar R.: „Was als Satire daherkommt, könnte die Wahrheit sein – oder eine raffinierte Ablenkung. Ich traue dem Buch nicht. Ich traue niemandem. Aber ich habe es dreimal gelesen. Und ich schwöre: Das heilige Buch des Mopses existiert. Ich habe es gesehen. In Brüssel.“
  • Literaturkritikerin Verena G.: „Ein stilistisches Kleinod zwischen Umberto Eco und Loriot. Wer dieses Buch nicht liest, hat den Mops verpasst. Und damit womöglich den Schlüssel zur westlichen Zivilisation.“
  • Pfarrer Pater Albrecht Maria von H.: „Ich weiß nicht, ob es Ketzerei, Blasphemie oder göttlicher Humor ist – aber ich musste es gleich nach der Messe erneut lesen. Und ich habe ernsthaft mit meinem Dackel gesprochen. Es war… erkenntnisreich.“
  • Esoterikerin Saphira L.: „Ich spürte beim Lesen eine Präsenz. Eine goldene Aura, die sich mit Lavendelduft und einem Hauch von Keks verband. Dieses Buch ist eine Frequenz. Der Mops ist ein Aufstiegshelfer. Ich channelte ihn. Er sagt: ‘Schnaufe nicht – atme weise.’“
  • Buchhändler Götz van K., Buchhandlung „Buch & Bohne“: „Ich wollte es nicht ins Sortiment nehmen, wirklich nicht. Dann hab ich reingelesen – und nun liegt es im Schaufenster. Neben Goethe. Und meinem eigenen Mops Otto. Der sabbert jedes Mal, wenn ich die Seite mit dem Speichelritual aufschlage.“

Dieses Buch im Buchladen ansehen

... Leseprobe inklusive!