Buch des Monats Oktober 2025: “Die Wut des kleinen Mannes”
Wenn ein Buch im Herbst 2025 das Potenzial hat, nicht nur diskutiert, sondern regelrecht verschlungen zu werden, dann ist es „Die Wut des kleinen Mannes“ von Alfred-Walter von Staufen. Schon der Titel klingt wie ein Faustschlag gegen den Glasschirm der politischen und medialen Selbstzufriedenheit. Doch das Werk ist mehr als ein Aufschrei. Es ist Manifest, Satire, Analyse und Spiegelbild zugleich.
Veröffentlicht bei edition leseReich unter der Federführung von Verleger Sören Fahr, der sich einmal mehr als unerschrockener Entdecker unbequemer Literatur zeigt, gilt das Buch schon jetzt als „unverlegbar verlegt“: Denn kein Großverlag wagte es, dieses Werk herauszubringen – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil es nicht zur gegenwärtigen Agenda passt. Fahr aber nahm die Herausforderung an, und damit auch die Verantwortung, ein Buch in die Welt zu setzen, das viele bewegt, manche provoziert und niemanden gleichgültig lässt.
Der Kern des Buches
Von Staufen zeigt, wie sich das „Volk“ zunehmend entfremdet fühlt von einer Politik, die mehr regiert als dient, mehr redet als zuhört und mehr verspricht als hält. Mit scharfem Witz und ironischer Brechung zieht er eine Chronik der Enttäuschungen: Bürokratie, die lähmt, statt zu helfen. Eliten, die sich selbst feiern, statt zu dienen. Medien, die mehr inszenieren als informieren.
Das Buch ist kein Pamphlet, keine plumpe Parole, kein Ruf zur Revolte – es ist, wie der Autor selbst betont, ein Ruf zur Vernunft, zur Würde, zur Verantwortung. Geschrieben in einer Sprache, die zwischen bissiger Satire und bitterem Ernst pendelt, ist es ein Werk, das sich nicht einfach weglesen lässt. Es will reiben, es will nachhallen.
Stimmen über das Buch
Die Stimme des Lesers: Klaus, 54, Handwerksmeister aus Thüringen
„Ich habe selten ein Buch gelesen, das so genau beschreibt, wie man sich als einfacher Bürger fühlt. Ich arbeite, zahle Steuern, halte mich an die Regeln – und trotzdem habe ich das Gefühl, nur noch die Milchkuh zu sein. Von Staufen spricht aus, was viele denken, aber kaum einer wagt dies zu sagen.“
Die Stimme der Kritik: Sabine R., Literaturkritikerin einer großen Wochenzeitung
„Ob man dem Autor zustimmt oder nicht – dieses Buch hat Wucht. Es ist unbequem, sarkastisch, polemisch und dennoch analytisch. Stellenweise erinnert es an die Tradition politischer Satire von Karl Kraus, nur ins 21. Jahrhundert übertragen. Ein Werk, das man nicht mit einem Schulterzucken abtun kann.“
Die Stimme des Politikers: Ein Bundestagsabgeordneter (anonym)
„Natürlich ärgert mich dieses Buch. Es karikiert und überspitzt, aber leider erkennt man zu viele Wahrheiten darin. Wir haben das Volk verloren – und Alfred-Walter von Staufen reibt uns das mit jeder Seite unter die Nase. Bitter, aber lesenswert.“
Die Stimme der jungen Generation: Leonie, 23, Studentin
„Normalerweise lese ich keine politischen Bücher. Aber hier musste ich lachen und gleichzeitig schlucken. Von Staufen zeigt, wie absurd manche Strukturen sind. Für mich ist das Buch wie ein Reality-Check: Die Welt, in der wir leben, ist nicht normal, und wir sollten aufhören, das alles einfach hinzunehmen.“
Die Stimme der Satire: Ein Kabarettist namens Dieter N.
„Das Buch ist ein bisschen wie eine Comedy-Show – nur dass man nach der Pointe nicht lacht, sondern denkt: Mist, das ist ja wirklich so. Von Staufen nimmt das Politpersonal auseinander wie ein Handwerker Ikea-Möbel: mit Humor, aber auch mit dem scharfen Werkzeug der Realität.“
Die Stimme des Verlegers: Sören Fahr, edition leseReich
„Es war klar, dass dieses Buch anecken würde. Aber genau das ist Literatur doch auch: ein Stachel im Fleisch, ein Aufruf zum Denken, ein Beitrag zum Diskurs. Kein Großverlag hat sich getraut – wir schon. Und ich bin sicher, dass die Leser uns recht geben werden.“
Warum dieses Buch gerade jetzt wichtig ist
2025 ist ein Jahr der Paradoxien. Die Politik spricht von Transformation, während viele Menschen schlicht mit der Inflation kämpfen. Medien diskutieren lieber über Schlagworte, während die Realität draußen komplexer und härter ist. NGOs und Think Tanks sitzen an Tischen, an denen der normale Bürger keinen Platz hat.
Von Staufen sammelt all diese Erfahrungen und kanalisiert sie in ein Werk, das laut ist, ohne populistisch zu sein, und sarkastisch, ohne respektlos zu werden. Es ist ein Buch, das einerseits analysiert, andererseits aufrüttelt – und das immer wieder an die Verantwortung des Einzelnen appelliert.
Fazit: Ein Buch, das bleiben wird
„Die Wut des kleinen Mannes“ ist nicht nur ein Buch, es ist ein Gesprächsanlass. Es ist ein Spiegel, der nicht jedem gefällt, aber jedem gezeigt werden sollte. Es ist ein Werk, das zeigt, dass Literatur mehr sein kann als Unterhaltung: Sie kann Stachel, Anklage, Hoffnungsträger sein.
Dass es am 15. September 2025 erscheinen konnte, ist nicht zuletzt Verleger Sören Fahr zu verdanken, der mit edition leseReich bewiesen hat, dass unabhängiges Denken und Publizieren noch möglich sind. Dieses Buch wird nicht jedem gefallen – und genau darin liegt seine Stärke.



